Web crawling vs web scraping cover 2

Web-Crawling und Web-Scraping sind Konzepte, die häufig verwechselt werden. Das eine konzentriert sich auf das Auffinden und Indexieren von Inhalten, das andere extrahiert bestimmte Daten zur Analyse. Doch warum ist es wichtig, die Unterschiede zu verstehen? Wenn du in Bereichen wie Marktforschung, SEO, Datenanalyse oder Business Intelligence arbeitest, wirkt sich dieses Wissen unmittelbar auf die Genauigkeit deiner Ergebnisse aus. 

Sehen wir uns an, wann Web-Crawling und wann Web-Scraping zum Einsatz kommen sollte.

Wichtige Fakten

  • Web-Crawling und Web-Scraping sind in der Regel miteinander verbunden.
  • Crawling: Erstellt Indizes oder Sammlungen, indem große Mengen an Seiten oder Dokumenten untersucht werden. Läuft automatisch über einen Crawling-Agenten, der Links folgt, um Inhalte zu entdecken.
  • Scraping: Extrahiert bestimmte, öffentlich verfügbare Daten zur Analyse und speichert sie lokal (CSV, Excel, SQL usw.). Dies kann über Python-Scraper, die WebScraper API oder manuell erfolgen. Erfordert einen Internetzugang.
  • Beide Prozesse werden bei der Datenerhebung oft gemeinsam eingesetzt. 
  • Unternehmen setzen Proxys und Automatisierungsstrategien ein, um Anfragen zu verteilen und Sperren zu vermeiden.
  • Denk daran, die Nutzungsbedingungen der Website stets zu beachten und proxies für eine sichere digitale Präsenz, schnelle Abläufe und geschützte Daten zu verwenden. 

Was ist Web-Crawling?

Crawling bedeutet zunächst, sich Schritt für Schritt durch einen Bereich zu bewegen und zu erkunden, was dort vorhanden ist. Beim Web-Crawling wird das Internet auf dieselbe Weise untersucht. Ein Web-Crawler, auch Spider oder Bot genannt, besucht Websites automatisch, liest ihre Seiten und sammelt Daten, um Einträge für einen Suchmaschinenindex zu erstellen.

So funktioniert Web-Crawling

Der Prozess geht weit über das bloße Scannen einer einzelnen Seite hinaus. Crawler analysieren den Inhalt einer Seite und folgen anschließend ihren Links, um weitere Seiten zu entdecken. Sie setzen diesen Zyklus fort, um das Web umfassend und strukturiert zu untersuchen. So können Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing enorme Mengen an Online-Inhalten erfassen und indexieren.

Für Web-Crawling benötigst du spezialisierte Tools und Frameworks. Beliebte Beispiele sind Scrapy und Apache Nutch, die beide häufig für umfangreiche Datenerhebungs- und Indexierungsaufgaben eingesetzt werden.

Welche Daten Crawler erfassen

Nicht nur Text. Crawler erfassen die grundlegenden Elemente jeder Seite. Dazu gehören URL, Code und Header. Hinzu kommen strukturelle Komponenten wie Seitentitel, Beschreibungen, Tags sowie interne und externe Links. Crawler erfassen auch technische Signale, die für Nutzende unsichtbar sind, für die Analyse jedoch wichtig sein können. Dazu zählen beispielsweise Sitemap-Verweise, hreflang-Tags für mehrsprachige Websites oder die Seitenladezeit. 

Hinzu kommen Beziehungsdaten, also Verbindungen zwischen Seiten. Jeder Link wird zu einem Knoten in einer Webkarte, die anhand von Backlink-Signalen zur Bewertung von Relevanz und Autorität dient. 

Typische Anwendungsfälle für Web-Crawling

Die Indexierung durch Suchmaschinen ist der wichtigste Anwendungsfall für Web-Crawling. Bots oder Spider durchsuchen das Web, um neue Seiten zu entdecken, bestehende zu aktualisieren und leicht durchsuchbare Indizes aufzubauen. Crawler sind außerdem ein zentraler Bestandteil vieler Audit-Tools, die Websites auf defekte Links oder doppelte Inhalte prüfen. E-Commerce-Plattformen nutzen Crawling, um Produkte anderer Unternehmen zu beobachten. Tools zur Lead-Generierung beziehen Kontakte aus Verzeichnissen und öffentlichen Profilen. Umfangreiche Crawls liefern Daten zum Training von KI-Modellen. Auch im Bereich Cybersicherheit werden sie häufig eingesetzt, da sie offen zugängliche Ressourcen oder kompromittierte Zugangsdaten erkennen können. 

Was ist Web-Scraping?

Scraping bedeutet, etwas von einer Oberfläche abzukratzen oder abzuziehen. Im digitalen Kontext bezeichnet es das automatische Sammeln von Informationen von Websites und das Speichern in einem strukturierten Format, etwa XML, Excel oder SQL-Datenbanken. Die dafür eingesetzten Tools heißen Web-Scraper. Je nach Anforderung kann ein Scraper innerhalb von Sekunden Daten von nahezu jeder Website erfassen und damit Arbeitsaufwand automatisieren, der sonst Stunden manueller Arbeit erfordern würde.

So funktioniert Web-Scraping

Zunächst muss der Scraper eine Anfrage an eine Ziel-URL senden. Anschließend antwortet der Server mit dem HTML der Seite. Der Scraper analysiert dann den Inhalt, extrahiert die benötigten Daten und speichert sie in einem strukturierten Format wie einer Datenbank oder Datei.

Welche Daten extrahiert werden

Scraper extrahieren gezielt einzelne Webdaten. Zu den häufigsten Beispielen gehören:

  • Produktdaten
  • Kontaktinformationen
  • Metadata
  • Immobilien- und Stellenanzeigen
  • Bereits auf der Seite vorhandene strukturierte Daten

Typische Anwendungsfälle für Web-Scraping

Dank Web-Scraping können viele Teams Preise, Produkte oder Aktionen auf Websites von Wettbewerbern überwachen. Dies wird als Competitive Intelligence bezeichnet. Web-Scraping wird außerdem in der Marktforschung, SERP-Tracking, bei der Lead-Generierung, Preisvergleichen und im Recruiting eingesetzt und ist zu einem zentralen Bestandteil alltäglicher Aufgaben geworden. Scraper können Finanznachrichten sammeln, Trends prüfen, die Leistung in verschiedenen Regionen testen und Daten für KI-Modelle zusammenstellen. Ziel ist es stets, strukturierte Daten zu extrahieren, die nachgelagerte Systeme tatsächlich nutzen können. 

Wichtige Unterschiede zwischen Crawling und Scraping

Tatsächlich ergänzen sich Web-Crawling und Web-Scraping bei der Datenerhebung. Web-Crawling konzentriert sich auf das Auffinden und Indexieren. Crawler navigieren Websites automatisch, folgen Links von Seite zu Seite und sammeln Metadaten sowie Inhalte, die Suchmaschinen oder Analyseplattformen organisieren können. Es ist auf Breite ausgelegt und scannt viele Seiten, um die Struktur und Inhalte einer Website oder des gesamten Webs zu verstehen.

Web-Scraping hingegen zielt auf konkrete Informationen wie Produktpreise, Kontaktdaten oder Bewertungen und speichert sie zur Analyse in strukturierten Formaten. Hier steht die Tiefe im Mittelpunkt: Es werden genau die Daten abgerufen, die du benötigst.

 

Web-Crawling

Web-Scraping

Zweck

Indexierung und Sammlung großer Datenmengen aus Dokumenten oder Dateien

Herunterladen und Extrahieren konkreter Daten zur Analyse

Prozess

Folgt mit einem Crawling-Agenten automatisch Links und Seiten

Ruft gezielt Daten ab und lädt sie in lokale Dateien (CSV, Excel, SQL usw.) herunter

Umfang

Breit – deckt enorme Mengen an Seiten/Websites ab

Gezielt – extrahiert präzise Datenpunkte

Automatisierung

Vollständig automatisiert

Automatisiert oder manuell

Komplexität

Geringer - benötigt einen Crawler-Agenten

Höher - erfordert Internetzugang, einen Crawler-Agenten und einen Parser

Tools

Scrapy, Apache Nutch, Heritrix, individuelle Python-Skripte

BeautifulSoup, lxml, Playwright, Puppeteer, Selenium, WebScraper API

Wie Crawling und Scraping zusammenwirken

Crawling und Scraping bilden eine zweistufige Pipeline. Sie sind zwei Schritte desselben Prozesses: Crawling findet die Seiten, Scraping extrahiert daraus die Webdaten. In realen Projekten greifen beide Prozesse zyklisch ineinander. 

Typischer Ablauf

Zunächst startet der Crawler auf einer Ausgangsseite und folgt Links, um eine Liste relevanter URLs zu erstellen. Diese Liste wird an den Scraper übergeben, der jede Seite besucht und sich auf die benötigten Daten konzentriert. Abschließend werden die Ergebnisse in einer Datenbank oder einem Analyse-Tool gespeichert. 

Praxisbeispiel

Nehmen wir ein Preisüberwachungssystem als Beispiel. Ein Crawler scannt jede Woche eine E-Commerce-Website und erfasst alle Produktseiten. Anschließend verarbeitet der Scraper die URLs täglich und sammelt Details wie aktuelle Preise, Lagerbestand und Kundenbewertungen. Die Ergebnisse landen in einer Preisdatenbank, die das vom Pricing-Team verwendete Dashboard speist. Der Prozess läuft regelmäßig weiter. 

Wann Crawling und Scraping eingesetzt werden

Worin liegt also der Unterschied zwischen Web-Scraping und Web-Crawling? Beim Crawling geht es darum, Seiten zu finden, beim Scraping darum, Daten aus bereits entdeckten Seiten zu extrahieren. Crawling erfasst URLs, Scraping gewinnt daraus konkrete Informationen. Die meisten Unternehmen integrieren beide Prozesse in unterschiedlichen Phasen.

Wann Web-Crawling eingesetzt wird

Daten-Crawling eignet sich, wenn noch keine Liste mit URLs vorliegt und die Struktur einer Website erkundet werden muss. Teams, die regelmäßig SEO-Audits, Website-Indexierung, die Kontrolle neuer Seiten oder URL-Generierung durchführen, setzen üblicherweise auf Crawling. 

Wann Web-Scraping eingesetzt wird

Setze Scraping ein, wenn die Zielseiten bereits bekannt sind und du konkrete Daten wie Preise oder Bewertungen benötigst. Es eignet sich ideal, um Dashboards, Datenbanken oder Analyse-Tools mit strukturierten Informationen zu versorgen. 

Wenn du beides benötigst

Crawling erfolgt in der Regel zuerst, um Seiten zu entdecken, danach folgt Scraping zur Datenextraktion. Der Prozess wird häufig wiederholt, um URLs und Daten aktuell zu halten. Für Fachleute, die mit großen Datenmengen arbeiten, sind diese Unterschiede besonders hilfreich:

  • Crawling hilft, das Web zu erfassen oder alle relevanten Quellen zu finden.
  • Scraping ermöglicht es, aus diesen Quellen verwertbare Daten zu sammeln.
  • Zusammen bilden sie einen Ablauf, der umfassende, hochwertige Datensätze gewährleistet.

Herausforderungen beim Crawling und Scraping

Mögliche Probleme können in jeder Phase des Crawling- oder Scraping-Prozesses auftreten. Wichtig ist, sie richtig zu erkennen und passende Lösungen zu finden. 

IP-Sperren und Ratenlimits

Viele Websites begrenzen, wie viele Anfragen eine IP in kurzer Zeit stellen kann. Sobald du dieses Limit überschreitest, werden Antworten langsamer und CAPTCHA- oder 403-Fehler treten auf. Sendet ein Scraper beispielsweise 500 Anfragen in einer Stunde, können spätere Antworten fehlschlagen und die IP kann für Stunden markiert werden. 

CAPTCHAs und Anti-Bot-Systeme

Auch mit Ratenlimits können Websites automatisiertes Verhalten mithilfe von Systemen wie Cloudflare oder Akamai erkennen. Sie analysieren Signale wie Anfragegeschwindigkeit, Header, JS-Ausführung und nutzerähnliches Verhalten, um zu entscheiden, ob Traffic von Menschen stammt. Wirkt etwas auffällig, kann eine Sperre erfolgen. 

Probleme mit der Datenqualität

Selbst wenn Scraping funktioniert, sind die Daten nicht immer zuverlässig. Viele Websites laden Inhalte dynamisch und zeigen unterschiedliche Versionen an. Deshalb können verschiedene Nutzende unterschiedliche Ergebnisse sehen. Manche liefern sogar Soft-Block-Seiten aus, die unauffällig wirken, aber falsche Daten enthalten können. 

Warum Proxys für Crawling und Scraping unverzichtbar sind

Entscheidend ist, dass deine Anfragen nicht von denen echter Besuchender zu unterscheiden sind. Das bedeutet, dass Header, Timing und die IP selbst natürlich wirken müssen. 

Der Ablauf sieht so aus:

Anfrage → Proxy → Ziel-Website → Antwort

Der Scraper sendet eine Anfrage an den Proxy. Dieser leitet sie mit seiner eigenen IP-Adresse an die Ziel-Website weiter und gibt die Antwort anschließend an den Nutzenden zurück. So sieht das Ziel den Proxy statt der tatsächlichen Verbindung. Der Proxy ist wichtig, weil er deine IP und deine Scraping-Aktivität verbirgt. 

Wie Proxys helfen

Die Einbindung von Proxys in deinen Workflow ist eine unverzichtbare Investition. Zu ihren wichtigsten Vorteilen zählen zuverlässiger Zugriff, Schutz vor IP-Beschränkungen und skalierbare Abläufe. In anspruchsvollen Datenprojekten sind Proxys für Web Scraping unverzichtbar. Mit Proxys läuft die Arbeit weiter, selbst wenn Zielseiten automatisierten Traffic aggressiv blockieren. Geografisches Targeting hilft dabei, regionale Preise oder Angebote aus verschiedenen Ländern zu erfassen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Proxys Traffic-Muster unauffällig halten und das Risiko verringern, Anti-Bot-Abwehrmechanismen auszulösen. 

Die besten Proxy-Typen für jede Aufgabe

Die richtige Wahl von Proxys hängt von deinen Anforderungen und dem jeweiligen Anwendungsfall ab. Hier sind drei zentrale Proxy-Typen:

  • Residential Proxys verwenden echte IPs, die von Internet Service Providern vergeben werden. Für eine Zielseite sind sie nicht von einem normalen Besucher zu unterscheiden, der von zu Hause aus surft.  Diese Proxys haben einen der höchsten Trust-Scores und werden seltener blockiert als andere Typen. Nutze Residential Proxys für das Scraping von Websites mit einem strengen Schutzsystem und für bestimmte Daten aus anderen Regionen. DataImpulse Residential Proxys kosten ab $1 pro GB.
  • Datacenter-Proxys sind IPs, die in Rechenzentren gehostet werden. Sie sind schnell und günstig; DataImpulse Datacenter-Proxys kosten $0.50 pro GB. Da diese IP-Adressen jedoch aus Rechenzentrumsbereichen stammen, können manche Ziel-Websites sie erkennen und blockieren. Nutze Datacenter-Proxys, wenn Geschwindigkeit oberste Priorität hat, etwa zum Scraping offener APIs oder öffentlicher Datensätze. 
  • Mobile Proxys leiten Traffic über echte Mobilgeräte in 3G-5G- und LTE-Netzen. Diese Proxys bieten ein Höchstmaß an Anonymität und werden von Websites nicht markiert. Nutze sie, wenn eine Website starke Anti-Bot-Abwehrsysteme hat oder wenn du Konten verwaltest, die langfristig aktiv bleiben müssen. 

Crawling vs. Scraping in SEO

Der Crawling-Prozess umfasst die Analyse von URLs, Sitemaps, Text und Code, um Inhalte zu identifizieren und zu entscheiden, welche Seiten als Nächstes besucht werden sollen. Im SEO nutzen Suchmaschinen Crawling, um relevante Daten im Internet zu finden. Googlebot folgt beispielsweise Links von Seite zu Seite und sucht nach neuen oder kürzlich geänderten Seiten. Wenn Crawler eine Webseite finden, rendern Suchsysteme den Inhalt, suchen nach Keywords und speichern ihn im Suchindex. Anhand dieser drei Schritte wird deutlich, wie Suchmaschinen funktionieren:

  1. Crawling, um die Seiten zu finden.
  2. Indexierung der Seiten und Speicherung in einer Datenbank.
  3. Ranking von Seiten und Beantwortung von Suchanfragen. 

Crawler scannen den Kontext, etwa Text, visuelle Elemente, HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien. Deshalb sollte das SEO von Seiten gut organisiert sein. Crawling ist ein unverzichtbarer Teil der Optimierung. Ohne Crawling gibt es keine Indexierung und kein Ranking. 

Auf der anderen Seite steht Scraping. Wenn es darum geht, Traffic aus organischen Suchergebnissen zu gewinnen, handelt es sich um einen völlig anderen Prozess. Ziel des Scrapings ist es, bestimmte Informationen aus Webseiten zur späteren Verwendung in einer Tabelle oder einem Dashboard zu extrahieren. In der Regel hat es nichts mit SEO-Indexierung zu tun. Wer Preise verfolgt, Leads generiert, Wettbewerber analysiert oder recherchiert, setzt typischerweise auf Scraping. Es hilft jedoch nicht dabei, eine Website ranken oder indexieren zu lassen. 

Sowohl Crawling als auch Scraping besuchen URLs und lesen das HTML. Entscheidend ist jedoch der Zweck: Crawling dient dazu, das Web für Suchmaschinen zu erfassen, während Scraping Daten zur externen Nutzung abruft. 

FAQ

Was ist Web-Crawling?

Web-Crawling ist der Prozess, Webseiten durch das Folgen von Links zu finden und zu indexieren. Ein Web-Crawler besucht Websites automatisch, liest ihre Seiten und sammelt Daten, um Einträge für einen Suchmaschinenindex zu erstellen.

Was ist Web-Scraping?

Web-Scraping ist der Prozess, bestimmte Daten aus Webseiten zu extrahieren und sie in strukturierten Formaten wie XML, Excel oder SQL-Datenbanken zu speichern. Ein Web-Scraper besucht eine Produktseite und liest Name, Preis, Bilder und Bewertungen des Produkts aus.

Worin liegt der Unterschied?

Beim Daten-Crawling geht es darum, Links zu folgen und URLs auf einer Website zu erfassen, wobei die Verbindungen zwischen den Seiten im Mittelpunkt stehen. Beim Scraping geht es dagegen um die Extraktion bestimmter Datenpunkte, die unstrukturiertes HTML in strukturierte Daten überführt.

Können sie zusammen eingesetzt werden?

Ja. Ein Crawler entdeckt zunächst alle relevanten URLs auf einer Website, anschließend extrahiert ein Scraper die Daten aus jeder einzelnen. Diese Methode eignet sich gut für Preisüberwachung oder Arbeitsmarktanalysen.

Ist Web-Scraping legal?

Ja. Das Scraping öffentlich verfügbarer Daten ist legal. Dabei leitest du Traffic über eine ordnungsgemäße IP-Adresse. DataImpulse sperrt den Zugriff auf Banken und Behördenressourcen auf unserer Seite, um die Nutzung gezielt innerhalb legitimer Grenzen zu halten. Wenn dein Anwendungsfall regulierte Branchen oder personenbezogene Daten betrifft, prüfe bitte vor dem Start die lokalen Datenschutzgesetze.

Brauchst du Proxys für Scraping?

Ja. Bei DataImpulse empfehlen wir Residential Proxys für Web-Scraping. Residential IPs funktionieren auch auf Websites, die Datacenter-Traffic blockieren. Wenn Geschwindigkeit und geringe Latenz Priorität haben, sind Datacenter-Proxys eine gute Wahl. Prüfe vor dem Start die ToS der Website.

Fazit

Crawling und Scraping bilden ein zusammenhängendes System. Crawling schafft Struktur, indem es Seiten auf einer Website entdeckt und organisiert, und Scraping macht daraus nutzbare Daten. Gemeinsam machen sie die Erhebung großer Datenmengen praktikabler. Es ist wichtig zu wissen, wann jeder Schritt erfolgt und warum er relevant ist. Crawling und Scraping sind keine konkurrierenden Tools, sondern ergänzen sich im selben Prozess. 

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